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Alpenveilchen

Alpenveilchen

Alpenveilchen (Cyclamen) gehören zur Familie der Primelgewächse und die bei uns bekannte Zimmerpflanze hat ihren Ursprung in Kleinasien. Von dort kam sie im 17. Jahrhundert nach Europa.

Alpenveilchen sind in der Wohnung recht schwer zu halten und haben inzwischen den Ruf einer Wegwerfpflanze.

Sie sind sehr wärmeempfindlich und brauchen einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und während der Blütezeit Temperaturen zwischen 10 und 15 °C. Das dies in der geheizten Wohnung ganz besonders im Winter schlecht zu realisieren ist, versteht sich von selbst und so vegetieren die meisten Alpenveilchen in unseren Wohnzimmern mehr schlecht als recht dahin.

Wer aber einen hellen kühlen Raum oder auch einen Wintergarten hat, der kann sein Alpenveilchen durchaus jedes Jahr von neuem zum Blühen bringen. Alpenveilchen mögen es feucht aber nicht nass, man sollte also Staunässe unbedingt vermeiden. Gedüngt werden kann während der Wachstums- und Blühphase monatlich aber nur mit der Hälfte der empfohlenen Dosis.

Wenn die Pflanzen im Mai/Juni nicht mehr blühen, welken und vertrocknen die Blätter. Man sollte die Alpenveilchen dann sehr sparsam gießen denn sie brauchen eine Ruhezeit. Gerade so viel Wasser, dass die Knollen nicht anfangen zu schrumpfen ist ausreichend.  Wenn im September neue Blätter wachsen kann man Alpenveilchen gut umtopfen und sollte dann die Wassergaben auch langsam erhöhen. Sind die ersten Blütenknospen sichtbar kann auch gedüngt werden.

Wer keinen kühlen Raum aber einen Balkon oder Garten hat, sollte auf die winterharten Alpenveilchen zurückgreifen. Diese mögen helle bis schattige Standorte und auch hier sollte man Staunässe vermeiden. Die Knollen sollten ungefähr 10 Zentimeter tief gepflanzt werden.

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