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Christusdorn

Auch der Christusdorn (Euphorbia) gehört zur den Wolfsmilchgewächsen und verdankt seinen deutschen Namen der Ähnlichkeit seiner Zweige mit der biblischen Dornenkrone Jesu.

Der ursprünglich von der Insel Madagaskar stammende Christusdorn ist ein Verwandter des Weihnachtssterns. Auf Madagaskar bilden die Pflanzen ganze Dornbuschsteppen, bei uns haben sie, da sie leicht zu pflegen sind, schon viele Wohnzimmer erobert. Auch im Winter und in Heizungsnähe ist die Pflege des Christusdorns kein Problem, da er mit der trockenen Luft sehr gut klarkommt.

Der zu einem üppigen Busch heranwachsende Christusdorn kann jahrzehntelang auf der Fensterbank stehen und Freude bereiten, vor allem, da er fast das ganze Jahr über blüht. Da er aus seiner Heimat viel Sonne und Wärme gewohnt ist, ist er ideal für das Südfenster.

Der Christusdorn muss unbedingt regelmäßig, aber nicht zu viel gegossen werden, da er sonst seine Blätter und Blüten verliert. Zwischen April und September kann er etwa einmal wöchentlich gedüngt werden.

Die Pflanze gehört zwar, genau wie auch der Weihnachtsstern zu den Kurztagspflanzen und braucht um zu Blühen einige Wochen einen Kurztag mit nicht mehr als 12 Licht, aber die heutigen bei uns gezüchteten Pflanzen blühen meist auch so. Und genau wie auch beim Weihnachtsstern handelt es sich bei den vermeintlichen farbigen Blüten um Hochblätter, in deren Mitte die eigentlichen kleinen Blüten sitzen.

Die Zuchtformen des Christusdorns gibt es bei uns nicht nur in rot sondern auch in allen möglichen Schattierungen zwischen weiß, gelb bis hin zu orange und rosa.

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