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Haselstrauch

Die Gemeine Hasel (Corylus avellana), wie der Haselstrauch oder Haselnussstrauch offiziell heißt, gehört zur Familie der Birkengewächse und wird rund 6 Meter hoch.

Der in Europa und Kleinasien heimische Strauch ist natürlich vor allem bekannt für die schmackhaften Haselnüsse, auch wenn der größte Teil der im Handel erhältlichen Haselnüsse von der nahe verwandten Lambertshasel stammt.

Da der Haselstrauch bereits ab Februar wenn noch Schnee liegt zu blühen beginnt, gehört er zu den Frühlingsboten in der Natur.

Der in der Regel vielstämmige aufrechte Strauch ist monözisch und hat somit weibliche und männliche Blüten. Die männlichen Blüten der Hasel bilden Kätzchen und die weiblichen stehen zu mehreren zusammen oberhalb der Kätzchen. Und auch wenn der Haselstrauch zweigeschlechtlich ist, klappt die Selbstbestäubung nicht zwangsläufig, so dass es immer besser ist, mehrere Sträucher zu pflanzen.

Und auch wenn die Hasel keine hohen Ansprüche an den Boden stellt, so bevorzugt sie doch helle, sonnige Standorte. Die beste Zeit die Sträucher zu pflanzen ist zwischen Oktober und März.

Übrigens spielte die Hasel schon in der keltischen Mythologie eine große Rolle und  war dem Gott Thor geweiht und auch der Stiel von Thor’s Hammer soll aus dem Holz des Haselstrauches gefertigt worden sein.

Abgesehen davon haben Haselnüsse schon seit sehr langer Zeit ihren festen Platz auf dem Speisezettel der Menschen.

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