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Wann und wie den Rasen mähen ?

Wann und wie den Rasen mähen ?

Wann und wie Rasen mähen – Tipps zum Rasenmähen

Ein gepflegter Rasen, das ist wohl etwas Unverzichtbares für Haus- und Gartenbesitzer. Doch wer solch einen Rasen haben will, der muss einiges beachten, denn ein schöner Rasen hängt auch vom richtigen Rasen mähen ab.

Schon bei der Anpflanzung muss entschieden werden, ob es sich um einen Zierrasen handelt, einem Sportrasen oder dem gewöhnlichen Gebrauchrasen. Egal welche Art Sie nun als ambitionierter Hobbygärtner, nehmen, regelmäßiges und sorgfältiges Mähen gehört nun zum Pflegeprogramm. Wo besonders Wert auf eine schön grüne und saftige Rasenfläche gelegt wird, für den wird das bloße Rasen mähen jedoch nicht ausreichen. Wer die Zeit dazu hat, wird schnell feststellen das selbst die Rasenpflege erst mal gelernt werden muss.

Im Frühling den richtigen Zeitpunkt für den ersten Schnitt wählen

Auch der Rasen legt, wie fast alle Pflanzen, im Winter eine Wachstumpause ein. Wenn nun im Frühjahr dem Ganzen wieder Leben eingehaucht wird, dann beginnt wieder unsere Arbeit. Sobald der Rasen eine Höhe von 8 cm erreicht hat, dann kann der Rasenmäher zum Einsatz kommen. Es ist natürlich unsinnig, wenn Sie nun mit Lineal die Grashalme abmessen.

Hier ist ein gutes Schätzungsvermögen von Vorteil, denn wer zu früh mäht, läuft Gefahr das der Rasen nach plötzlicher Kälte erfriert. Wer zu lange wartet, der überfordert seinen Rasenmäher und das sieht dann auch nicht mehr schön aus. Bei zu langen Rasen hat man aber immer noch die Möglichkeit in Etappen zu schneiden.

Wer einen guten Zeitpunkt abgepasst hat, sollte beim Mähen die maximale Schnitthöhe nehmen und bei jedem weiteren Mähen diese Höhe abschwächen lassen. Das ist besonders für den Sommer wichtig, denn bei einem zu tiefen Schnitt verbrennt die Rasenfläche. Im Sommer kann es auch von Vorteil sein, wenn in den Abendstunden geschnitten wird, so geht man dem Verbrennungsrisiko gänzlich aus dem Weg.

Wann und wie den Rasen mähen ?

Zuerst Rasen mähen oder vertikutieren?

Vertikutieren nach dem ersten Rasenschnitt fördert das Wachstum

Wenn im Frühjahr der erste Rasenschnitt gemacht wurde, dann greift ein erfahrener Gärtner gerne zum Vertikutierer. Dieses Gerät löst Moos, Klee und Unkraut aus dem Rasen heraus, sodass dieser wieder besser atmen kann. Dieser Vorgang kann zwar seine Zeit in Anspruch nehmen, doch die Schönheit des späteren Rasens ist Belohnung genug. Für das Rasen vertikutieren gibt es auch wieder ideale Zeiten, besonders die Temperatur ist wichtig, sie sollten mindesten zwischen 10 und 20 °C liegen.

Für das Vertikutieren kann man sich auch zwischen elektrischem Hilfsmittel und Handarbeit entscheiden. Wer sich wirklich für die Handarbeit entscheidet muss dabei sehr viel beachten, denn es ist sehr viel Muskelkraft gefordert, aber auch Feingefühl, denn es darf nicht tiefer als 10 mm abgekratzt werden, sonst werden die Graswurzeln beschädigt.

Die elektrische Variante kann man sich auch aus dem Baumarkt leihen, oder, bei einer funktionierenden Nachbarschaft, den Vertikutieren teilen, denn dieser kommt nur ein Mal im ganzen Jahr zum Einsatz. Egal welche Methode Sie nun nutzen, Sie werden garantiert nicht schlecht staunen, wie viel „Unrat“ sich in ihrem Rasen befinden wird.

Düngen nach dem ersten Rasen mähen oder Vertikutieren

Für jede Neupflanzung empfiehlt es sich, die jeweilige Pflanze zu düngen. Und das gilt auch für den Rasen, denn er braucht auch seine Nährstoffe um zu wachsen und zu gedeihen. Für dieses Vorhaben braucht der Rasen Kalium, Phosphor und Stickstoff. Kalium und Phosphor sind dabei wohl am wichtigsten, denn sie sorgen für ein gesundes Wurzelwachstum und stärkt gegen verschiedene Witterungseinflüsse. Der Stickstoff macht dann das schöne grün des Rasens.

Die erste Düngung erfolgt dann am besten im Frühjahr, ideal wäre es natürlich direkt nach dem ersten Rasen mähen, wer doch noch vertikutieren möchte der sollte nochmal zwei Wochen warten und danach erst Düngen. Im Fachhandel gibt es viele verschiedene Rasendünger, manche sind auch speziell für einzelne Rasensorten entwickelt worden. Wenn Sie einen guten Universal-Dünger gefunden haben, sollte dieser auch für alle Rasensorte ausreichen. Bei einem unkrautbelastetem Rasen sollten Sie am besten nach einem Kombiprodukt, aus Dünger und Unkrautvernichter, suchen.

Da Dünger auch richtig, bzw. gleichmäßig, ausgebracht werden muss, lohnt sich hier die Investition in einen Düngewagen ungemein. Wer der Chemie nicht trauen möchte, der lässt, anstatt Düngekörner, die abgeschnittenen Grashalme liegen. Diesen Vorgang nennt man auch Mulchen, dabei werden die noch lebenden Organismen mineralisiert und auf den „lebenden“ Rasen übertragen. Eine besonders attraktive Optik hat das leider nicht.

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Wie lange rasenmähen bis zum „englischen“ Rasen?

Durch planmäßiges Rasen mähen zum englischen Rasen

Im Geschäft kann man ihn leider nicht finden, den englischen Rasen. Dieser Begriff steht viel mehr als Synonym für einen perfekt gepflegten Zierrasen. Für manchen Menschen mag es doch eher die Vorstellung erwecken, in der jemand mit der Nagelschere jedes einzelne Grashälmchen zurechtschneidet. Das ist zwar etwas übertrieben, ist aber durchaus machbar.

Um dem englischen Rasen näher zu kommen braucht man erst mal einen Platz der in der Sonne liegt, wichtig ist dabei zu bedenken, dass dieser Rasen eher zum „neidische-Blicke-einfangen“ dient und nicht für Gartenpartys oder Fußballspiele gedacht ist.

Um dem Rasen nun hinterher zu eifern muss man vieles beachten, angefangen vom Standort, Aussaat und den verwendeten Werkzeugen. Wie bereits erwähnt benötigt der Rasen einen möglichst sonnigen Standort. Daran muss man besonders beim Schneiden denken, denn der Rasen muss alle paar Tage geschnitten werden (besonders in seiner Wachstumszeit), dabei sollte man niemals unter der direkten Sonneneinstrahlung schneiden. Für ein gelungenes Wachstum sollte jeden Mona etwas gedüngt werden.

Zusätzlich sollte zum Frühlings-Vertikutieren auch im Herbst nochmals vertikutiert werden. Falls kleine Lücken im Rasen auftauchen, diese sofort mit weiteren Samen schließen, durch die tiefen Schnitte passen sich die „Neulinge“ schnell an. Wenn der Rasen abgestochen sein sollte, niemals an den Kanten abrutschen, das zerstört nur die Wurzelstrucktur des Ganzen. Bei Trockenheit muss regelmäßig und auch viel gewässert werden.

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Gebrauchsrasen richtig mähen

Wem das ganze Tamtam um den englischen Rasen zu viel, der kann sich auch mit dem Gebrauchsrasen vergnügen, denn der braucht auch ordentliche Pflege damit er seinem Namen auch gerecht werden kann. Auch hier liegt die Kunst in der Häufigkeit des Rasens mähens Je nachdem welches Alter und welche Saatgutmischung vorhanden ist, liegt das Durschnittswachstum zwischen 2,5 und 4 cm pro Woche.

Aus diesem Grund sollte der Rasen alle sieben Tage gemäht werden, bedenken Sie dabei, das am Sonn- und Feiertagen das Rasen mähen (mit lauten Maschinen) untersagt ist. Für die Schnitthöhe des Mähers kommt die „Ein-Drittel-Regel“ zum Einsatz, diese besagt nämlich, das maximal ein Drittel des Grashalmes weggeschnitten werden darf. Soll heißen bei 9 cm Höhe kommen nur 3 cm weg.

Würde die Hälfte oder noch mehr entfernt werden, dann braucht der Grashalm viel viel länger um sich zu erholen und das ist besonders in der Sommerzeit schädlich.

Da der Rasen gerade auch in dieser Zeit besonders strapaziert wird, sind die Vorgaben zum Rasen mähen strikt einzuhalten. Auch wenn der Rasen nie wirklich an den englischen Rasen heranreichen würde, kann dennoch ein harmonisches Schnittbild erzielt werden, wenn man nur darauf achtet, das die Reifen die vorherige Reifenspur nach fahren, das ist nicht nur optisch schöner sondern verkürzt auch die Zeit.

Im Sommer wird jeder Rasen gewässert, das lässt sich nicht ändern, sonst verdorrt er. Wichtig bein Gebrauchsrasen, diesen erst zum Toben freizugeben, wenn er wieder abgetrocknet ist, sonst könnte jemand ausrutschen und das kann auch sehr schmerzhaft ausgehen.

Regel Nr1.: Je schärfer die Messer, je gelungener der Rasenschnitt

Bei uns in Deutschland kommen am häufigsten die Sichelmäher zum Einsatz. Die Variante des Rasenmähers schneidet das Gras mit rotierenden Messern. Hier ist die Schönheit des Rasens auch von der Schärfe der Klinge abhängig, denn wenn diese stumpf ist, bleiben unschöne ausgefranste Stellen zurück. Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll, während der Winterpause Rasenmähermesser schärfen zu lassen, so kommen keine unnötigen Schnitt-Rhythmusstörungen in Frage. Auch lohnenswert ist ein Rasenmäher mit hoher Drehzahl, denn wenn sich die Schneideblätter schneller bewegen, so sauberer ist das spätere Ergebnis.

Ein elektrischer Rasenmäher rentiert sich aber erst ab einer Rasenfläche von 100 m². Wer unter dieser Größe liegt, kann sich einen sogenannten Spindelmäher zu legen. Dieser benötigt zwar viel Muskelkraft, schafft dennoch ein sauberes Ergebnis, so wie die großen Brüder. Wer einen Garten hat, der über 500 m² groß ist, für den lohnt sich dann auch ein benzinbetriebenes System.

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Wie oft rasenmähen und wie tief Rasen mähen?

Weniger Mähen dank der Verwandlung in eine Blumenwiese

Wer keine Zeit oder keine Freude mehr am Rasen mähen hat, der kann seine Arbeitszeit nun auch auf ungefähr 7 Jahre beschränken. Mit der Verwandlung des Rasens eine Blumenwiese kann man sich viel Arbeit ersparen, wenn man denn möchte. Zu diesem Zweck wird der Rasen zuerst mit einer Harke aufgelockert, danach werden Wildblumensamen verteilt. Nun können Sie entscheiden, ob daraus eine hoch wachsende Blumenwiese entsteht oder doch eher ein Blumenrasen.

Wer die Sense nur zwei- oder drei Mal im Jahr schwingt, für den kommt nur eine eher üppige bunte Wiese in Frage. Flächen die hingegen regelmäßiger mit dem Rasenmäher gekürzt werden, werden eine schöne Sitz- und Spielfläche erschaffen. Hier fallen andere Pflegearbeiten wie Rasen düngen oder vertikutieren vollkommen weg.

Das Wässern in der Sommerzeit ist trotzdem besser, denn wer möchte schon auf einer verbrannte, stachligen Wiese sitzen. Wer doch die Lust wieder findet und aus dem Blumenrasen oder -wiese wieder eine Rasenfläche zu machen, für den steht dann eine etwas schwierige Arbeit bevor.

Rasenmähen bei Hitze

Schonen Sie sich und den Rasen bei Temperaturen ab um die 30 Grad. Ein kurz geschnittener Rasen bei starker Hitze wird leicht braun. Der Kahlschnitt bei hohen Temperaturen und voller Sonneneinstrahlung beeinträchtigt das Wachstum auch der unsensibelsten Gräser und lässt sie im schlimmsten Fall absterben. Für Rasen mähen bei Hitze also definitiv den Daumen nach unten.

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3 Kommentare

  1. Zum Rasenmähen gilt die Regel: Wenn das Gras noch wächst, darf es auch gemäht werden. Wichtig ist hierbei, das abgemähte Gras nicht liegen zu lassen. Wer es sich einfach machen möchte, kann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wer über einen Rasenmäher mit Korb zum Auffangen des abgemähten Grases verfügt, kann gleichzeitig das Laub mit entfernen.

    Obwohl es vielleicht naheliegend erscheint, sollte man das Gras beim letzten Rasenmähereinsatz nicht tiefer schneiden als sonst auch, zumindest sollten noch vier oder fünf Zentimeter Graslänge übrig bleiben. Denn das längere Gras bewirkt gleichzeitig ein schwächeres Mooswachstum.

    Eine allgemeine Antwort auf die Frage, wann zum letzten Mal gemäht werden sollte, gibt es nicht. Der Zeitpunkt ist abhängig vom jeweiligen Wachstum des Grases und den aktuellen Witterungsverhältnissen. Zudem kann das Rasenmähen bei Nässe sehr beschwerlich werden.
    Wer dennoch eine Orientierung benötigt: In der Zeit von Mitte bis Ende Oktober ist zumeist ein letzter Gang nötig. Doch man muss das Wachstum des Rasens beobachten: Wenn es zu kalt wird, stellt sich das Wachstum ein. Dann sollte man zum letzten Mal gemäht haben.

    Wer seinen Boden vertikuliert, sollte es primär am Anfang und Ende der Wachstumsphase tun: Das heißt, einmal im Herbst und einmal im Frühjahr. Wichtig ist auch, die Reste am Ende möglichst vollständig von der Rasenfläche zu entfernen.

    Generell wird das Vertikulieren nach etwa dreijähriger Nutzung der Rasenfläche empfohlen. Zur Vorbereitung muss das Gras geschnitten werden. Beim Vertikulieren selbst kommt eine spezielle Maschine zum Einsatz, die leicht in den Boden einschneidet und somit Filz und Moos entfernt. Das Gras kann somit später wieder besser wachsen, da sich der Lichteinfall erhöht und auch leichter die nötigen Nährstoffe aufgenommen werden können.

  2. Was man(n) nicht vergessen sollte ist das regelmäßige Rasenmähermesser schleifen sonst sieht das Schnittbild schnell ausgefranst aus und die Halme werden eher umgeschlagen statt richtig abgeschnitten.

  3. Guter Ratgeber, was aber fehlt sind noch die Antworten auf folgende 2 Fragen: Warum Rasen mähen und warum keinen nassen Rasen mähen?