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Rasenpflege und Rasendünger

Die verschiedenen Rasenvarianten

Eingeteilt werden die verschiedenen Rasensorten nach der Belastbarkeit. Daher sollte erst bedacht werden, wie der Rasen später genutzt wird und im Anschluss der Kauf und die Aussaat erfolgen. Ein falsch gewählter Rasen kann das gesamte Gartenbild zunichte machen.

Rasenflächen, die nur für eine schöne Optik des Garten da sind, lassen sich ideal mit Zierrasen gestalten. Dieser bildet eine dichte Grasnarbe aus, die den Rasen als schönen und glatten grünen Teppich erscheinen lässt. Um das schöne Aussehen zu erhalten, muss der Rasen regelmäßig gepflegt werden. Kräuter, Moose und weitere Gewächse müssen schnell entfernt werden, der Rasen braucht einen regelmäßigen Schnitt und regelmäßig Dünger.

Ein sattes Grün bietet auch der Englische Rasen, nur dass dieser robust und Trittfest ist. Um eine dichte Grasnarbe zu erhalten, sollte der Rasen dicht ausgesät und regelmäßig bewässert werden.

Rasenpflege und RasendüngerDie Pflege umfasst nicht nur Wässern und Düngen, sondern auch regelmäßiges Vertikutieren, damit der Rasen belüftet wird. Für Flächen, die stark beansprucht werden, eignen sich Spielrasen oder Sportrasen. Große und kräftige Blätter lassen den Rasen in einem satten Grün erstrahlen und auch ständige Nutzung überstehen diese Blätter problemlos. Aber auch hier gilt – richtige Pflege ist alles. Selbst der robuste Rasen braucht regelmäßig Wasser, eine Schnitthöhe von 3 – 4 cm und Dünger. Ohne die idealen Bedingungen, hält der stabile Rasen den Belastungen nicht Stand.

Der Landschaftsrasen stellt wenig Ansprüche an seine Umgebung. Ideal ist dieser Rasen für große Flächen, zum Beispiel in Parkanlagen. Dieser Rasen ist sehr beliebt, da er bei allen Witterungsbedingen seine volle Pracht entfaltet. Mit der Eigenschaft, nur langsam zu wachen, sind die Abstände für das regelmäßig Schneiden größer. Gerade ist bei großen Flächen ein Pluspunkt für diesen Rasentyp. Für Schattenflächen, direkt unter Bäumen oder Hecken, sollte Schattenrasen genutzt werden. Auch dieser benötigt regelmäßige Pflege.

Nur der Kräuterrasen ist wenig pflegeintensiv und verbreitet seinen ganz eigenen Charme. Hier ist Mähen und Unkraut zupfen nicht wichtig, das „Unkraut“ gehört zum Rasen und dieses wächst nicht so hoch. Im Fachhandel wird für jede Nutzung, entsprechend der Bedingungen, der richtige Rasen gemischt oder alternativ kann auch eine fertige Mischung aus dem Fachhandel verwendet werden.

Rasendünger richtig benutzen

Düngen ist wichtig, es erhält den Rasen gesund und schützt vor Krankheiten, sowie vor Unkraut. Die verschiedene Dünger nach folgenden Kriterien eingeteilt werden: Nährstoffgehalt, Herkunft (organisch / mineralisch), Verwendung und Zubereitung.

Mineralische Dünger kann von den Pflanzen sofort aufgenommen werden und wirken. Der organische Dünger durchläuft durch Bodenorganismen Umsetzungsprozesse bevor er wirken kann, dafür wirkt der Dünger kontinuierlich über einen langen Zeitraum. Die im Handel erhältlichen Dünger sind meist Volldünger oder Spezialdünger, die direkt auf die Bedürfnisse eine Pflanzenart abgestimmt sind.

Idealer Weise wird zum Beginn der Wachstumsphase im Frühling mit sofort wirkendem mineralischen Langzeit-Dünger gedüngt und im Herbst einen organischen Langzeit Rasendünger, der versorgt die Pflanzen über den Herbst und Winter mit allen wichtigen Nährstoffen. Pilze im Rasen sind ein sehr guter Indikator dafür, dass der Rasen dringend Dünger benötigt.

Der Stickstoff im mineralischen Dünger verhilf dem Rasen zu einem satten Grün, für Zierrasen sehr wichtig. Um widerstandsfähig zu bleiben, benötigt Spielrasen und Sportrasen vor allem viel Kalium. Alle Rasensorten benötigen Phosphor, denn das fördert die Wurzelbildung und stärkt die Wurzeln.

Zierrasen, die nur wenig strapaziert werden, benötigen nur zwei Mal Dünger im Jahr, Rasenflächen die stark strapaziert werden können bis zu 4 Mal im Jahr gedüngt werden. Gedüngt werden sollte am Abend, wenn für die kommende Nacht Regen angesagt ist oder der Morgentau den Dünger in den Boden spült. Dünger der auf den Pflanzen liegt erhitzt sich in der Sonne und führt zu Verbrennungen an den Blättern. Außerdem braucht Schattenrasen weniger Dünger, als Rasen der direkt in der Sonne wächst.

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Ein Kommentar

  1. Ganz wichtig ist auch der Zeitpunkt der Düngung, empfohlen wird immer im Frühjahr, z.B. im März oder April, und oft nochmals im Herbst so Oktober oder September. Die Herbst Düngung hilft besonders dem Rasen im nächsten Frühjahr wieder gesund weiter zu wachsen. Dafür gibt es viele verschiedene Produkte die auch richtige Wirkung zeigen, denn die alle sollen den Boden mit Nährstoffen, wie Eisen, versorgen.