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Rosenpflege – Rosen schneiden

Rosenpflege - Rosen schneiden

Zur Rosenpflege gehört regelmäßiges Rosen richtig zurückschneiden

Im Herbst kann man noch einmal richtig viel Zeit in die Gartenarbeit investieren und diesen bestens auf den herannahenden Winter vorbereiten. Ein großer Punkt in der bunten Jahreszeit ist auch der Pflanzenschnitt.

Besonderes Augenmerk wird dabei immer wieder auf die Rosen gerichtet. Hier erfahren Sie alles über die richtige Schnitttechnik und vor allem wann Ihre Röslein geschnitten werden können.

Wann und wie Rosen beschneiden?

Das Beschneiden der Rosen hat natürlich einen Sinn. Durch diese Pflegemaßnahme werden die Pflanzen kräftiger, schöner und es hilft dabei, ihre Gesundheit zu erhalten. Ungeschnittene Rosen zeichnen sich häufig durch lange, kahle und dünne Gebilde aus, die nicht mehr anschaulich sind. Zudem verlieren die Pflanzen an Kraft und können demzufolge weniger Blüten ausbilden und werden anfällig für Schädlinge. Wie man sehen kann, sollte das alljährlich Schneiden der Rose zu den festen Aufgaben im Frühling und Herbst zählen.

Für das Schneiden selbst benötigt man eine qualitativ hochwertige und vor allen Dingen scharfe Gartenschere. Im Handel sind mittlerweile sogar spezielle Rosenscheren erhältlich, die diese Arbeit noch besser gelingen lassen. Wichtig ist, dass die Schere glatte Schnitte ausführt, ohne zu reißen oder zu quetschen. Des Weiteren sollte man natürlich für die Dornen tragenden Rosenarten Handschule besorgen.

Die richtige Zeit für das Rosen schneiden

Überall spricht man vom Herbstschnitt. Aber wann soll man Rosen beschneiden? Schließlich ist der Herbst ein weit gefasster, oberflächlicher Begriff. Und da ist auch schon die erste Problematik. Manche Rosen blühen bis in den Winter hinein und erwecken nicht den Anschein zu verwelken. In diesem Fall sollte man den Herbstschnitt in den Winter verlegen. Die richtige Zeit für den Rosenschnitt wird in aller Regel die Rose selbst bestimmen. Es ist dann so weit, wenn die Blütenpracht verblüht und die Blätter welken. Noch geschlossene Knospen sollten hier aber unberücksichtigt bleiben. Bei den Gartenfreunden erstreckt sich deshalb die Rosenschnittzeit von August bis tief in den Winter hinein.

Video: Rosen richtig zurückschneiden

Der richtige Schnitt

Der Rosenschnitt im Herbst oder auch Spätsommer dient vor allem dem Ausputzen der Pflanze. So werden alte verwelkte Blüten entfernt und Platz für eine neue Pracht im nächsten Jahr geschaffen. Dabei schneidet man nicht nur den Blütenansatz weg, sondern beschneidet die Rose bis oberhalb des 4. oder 5. Rosenauges.

Diese Augen erkennt man daran, dass sich an diesen Stellen kleine Huckel bilden. Es wird immer so geschnitten, dass der Stängel noch breit genug ist und es sollte auch davon abgesehen werden eine Radikalkürzung vorzunehmen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn man einen schrägen Schnitt setzt.

So kann das Regenwasser besser abfließen und Schimmel- bzw. Pilzbefall wird bestens vorgebeugt. Sollten noch Knospen an der Rose sein, so sollten Sie Mut fassen und diese ebenfalls mit abschneiden.

Ein letzter Tipp noch zum Schneiden der Rosen: Es empfiehlt sich, dass Sie alle Rosentriebe ungefähr auf die gleiche Länge schneiden, damit ein tolles Gesamtbild während der Blütezeit erreicht werden kann. Nach dem Kürzen und Stutzen der Pflanzen sollten Sie noch restliches Laub, Unkraut und abgestorbene Äste bzw. Zweige entfernen. Richtig ist es, wenn nach dem Beschneiden nur noch ca. 1/3 des ursprünglichen Gewächses über bleibt.

Unser Garten Tipp: Wer seinen Rosen einen besonderen Gefallen machen möchte, kann diese nach dem Beschneiden mit Reisig abdecken und so im Winter schützen. Dies ist aber nicht in jedem Fall notwendig. Rosen, die tief genug sitzen, müssen auch ohne wärmende Decke dem Winter strotzen.

 

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