Grasmilben bekämpfen – den Plagegeistern den Kampf ansagen

3 Kommentare

  1. GESAMTURTEIL

    9.1

    Es juckt intensiv und lange

    Um an das Blut des Menschen zu kommen, gelangt die Larve zunächst auf den menschlichen Körper. Meist gelingt ihr das im hohen Gras. An einer geeigneten Körperstelle mit recht dünner Haut schlägt sie dann zu. Genauer gesagt beißt sie zu. Erst, um sich einen festen Halt zu verschaffen, dann um an das Blut zu kommen. Vor dem Biss zur Nahrungsaufnahme sondert die Larve jedoch erst Speichel ab, um die Haut für das weitere Eindringen aufzuweichen.
    Der Körper reagiert auf dieses Sekret mit der Bildung von Quaddeln, oft erst rund einen Tag nach dem eigentlichen Biss. Verbunden mit diesen Quaddeln ist ein sehr starker Juckreiz, der sich in den folgenden drei Tagen weiter intensivieren kann. Im Regelfall bleibt dieser Juckreiz dann bis zu zwei Wochen erhalten.

    Warum Kratzen hier verboten ist

    Wenn es juckt, dann will man kratzen. Davon soll Ihnen beim Biss durch die Larve einer Grasmilbe jedoch deutlich abgeraten sein. Von der Larve geht zwar keine Gefahr aus (sie ist nicht giftig und überträgt auch keine Krankheiten), aber durch das Kratzen entstehen Verletzungen an der Haut und aufgrund der langen Dauer bis zum Abklingen des Juckreizes entstehen oft Entzündungen.
    Sollte es zu einem Biss durch eine solche Larve gekommen sein, dann kann als Erste Hilfe ein Reinigen mit Alkohol hilfreich sein. Gegen den ständigen Juckreiz sollen alte Haumittel wie Essig, Zitronensaft oder Salzwasser helfen. Sollten Sie jedoch darauf nicht ansprechen, dann sei Ihnen ein Besuch in der Apotheke empfohlen. Dort hält man verschiedene Salben bereit, die den Juckreiz sehr gut unterdrücken können.

    Besser gar nicht beißen lassen!

    Vorsorge ist die beste Medizin, auch was die Milbenlarven angeht. Um möglichst vor Stichen sicher zu sein, lohnt es sich, hohes Schuhwerk zu tragen. Kombiniert mit langen Hosen und insgesamt geschlossener Kleidung haben es die Larven höchst schwer, überhaupt an den Körper heranzukommen.
    Da vor allem im Sommer diese Option nicht immer glücklich ist, sollten Sie sich alternativ mit Insektenschutzmittel einreiben. Auch Ihre Kleidung können Sie mit solchen Mitteln behandeln und den gewünschten Effekt der Abwehr damit noch verstärken.
    Nach dem Aufenthalt im Grünen sollten Sie immer duschen und Ihre Kleidung reinigen.

  2. Ich wusste auch nicht, das die Dinger so gefährlich sind für uns Menschen. Und ich wollte mich schon immer beschweren, wenn wir an unseren Zimmerpflanzen irgendwelche Lästlinge hatten. Seid wir das hier wissen, halten wir uns immer an die Regeln um einen Befall möglichst zu verhindern. Am besten entfernen wir das Moos im Garten, davon haben wir nämlich viel.

  3. Bei diesen Milben sollte man besonders aufpassen. Wenn sie einmal das Gras befallen haben, ist super schwierig sie zu vernichten. Wir hatten erst vor kurzem einen solchen Befall und es war schon fast unheimlich sich nicht mehr auf dem eigene Grundstück richtig bewegen zu können. Sie sind sehr gefährlich, meine Tochter reagierte auf die Bisse allergisch und musste in ärtztliche Behandlung deswegen. Wir haben die Tipps, die hier auch niedergeschrieben sind, befolgt und können jetzt wieder in Ruhe leben. Am wichtigsten ist die Gartengestaltung, es ist wichtig den Garten so unattraktiv wie möglich zu machen.

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