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Fetthennen

Fetthennen

Die Fetthennen (Sedum) gehören zur Familie der Dickblattgewächse und werden auch Mauerpfeffer genannt.

Mit rund 420 Arten bilden sie die größte Gattung der Dickblattgewächse und sind wegen ihrer Anspruchslosigkeit und Lebenskraft bei Staudengärtnern sehr beliebt und wurden auch zur Staude des Jahres 2011 gewählt.

Obwohl die Pflanzen die volle Sonne lieben und hohe Temperaturen vertragen, gedeihen sie auch im Halbschatten. So ist die Fetthenne auch für fast alle Böden geeignet, ob trocken, durchlässig, sandig, kiesig oder lehmig, bei der Wahl des Standortes für die Fetthenne kann man fast nichts falsch machen und sie brauchen auch nicht viel Pflege.

Und auch vermehren kann man die Fetthennen problemlos entweder durch Stecklinge oder durch Teilung.

Fetthennen werden wegen ihrer Anspruchslosigkeit auch oft zur Dachbegrünung verwendet, man findet sie sogar in Steinfugen oder Rabatten. Einen Teil ihrer Genügsamkeit verdanken die Fetthennen den dicken, fleischigen Blättern, die den Pflanzen als Wasserspeicher dienen.

Manche Arten wie zum Beispiel der echte Mauerpfeffer ist bodendeckend und bildet sehr schnell große Teppiche.
Die Liste der Fetthennen ist so lang, dass sich für jeden Platz im Garten das richtige finden lässt, ganz besonders da die verschiedenen Arten auch in unterschiedlichen Farben blühen.

Die Vermehrung der Fetthenne

Die Fetthenne, (Mauerpfeffer), ist eine Pflanze der Gattung Sedum. Sie gibt es in mehr als 500 Arten. Sie eignen sich für die Fensterbank und besonders für den Garten. Die dickfleischigen Blätter der Fetthenne dienen als Wasserspeicher. In unserem Garten ist sie ein idealer Vertreter für trockene Standorte, beispielsweise im Steingarten, im Topf und Kübel, auf Gräbern.

Zeitpunkt

Die perfekte Zeit um sie zu vermehren ist der Frühling. Die Vermehrung der Fetthenne über Stecklinge ist die einfachste und effektivste Art. Das Dickblattgewächs ist nicht zimperlich, wenn es um das Abkneifen des Stecklings geht, Sie eignet sich mit seinen wasserspeichernden Blättern perfekt für trockene Standorte.

Vorgehensweise

Eine genaue Kopie der Fetthenne bekommt man durch die Vermehrung mittels Stecklinge. Ein bis zwei kurze, daumendicke Teilstücke reichen für eine neue Pflanze. Die Stücke lassen sich einfach abbrechen und werden ein bis zwei Tage getrocknet. Dann werden sie in einen Topf mit einem Torf-Sandgemisch gesteckt. Diesen bedecken wir mit einer Plastikfolie. Ein kleines Treibhaus ist natürlich auch gut geeignet und bildet das benötigte Kleinklima für die erfolgreiche Anzucht.

Ist die Fetthenne sehr groß geworden ist, ist eine Teilung der Pflanze auch möglich. Der ideale Zeitpunkt ist im Frühjahr. Die alte Erde wird vorsichtig von den Wurzeln entfernt. Man teilt die Pflanze, indem sie mit den Händen auseinandergerissen wird und anschließend in verschiedene Töpfe setzt.

Eine Aussaat mit Samen ist auch möglich. Dazu benötigt man ein spezielles Aussaatsubstrat. Auf ausreichende Bodenwärme und guter Luftfeuchtigkeit sollte geachtet werden. Für diese Vermehrung ist ein Gewächshaus, ob Mini- oder Großgewächshaus, sehr gut geeignet, ja von Vorteil.

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